Aktuelles: Die Mähsaison 2020 steht unmittelbar bevor!

 

In allen Bundesländern gilt grundsätzlich: „Sicherheit geht immer vor“. Die Gesundheit der Jungwildretter und ihrer Familien ist und bleibt für uns oberstes Gebot. Im Interesse des Tierschutzes wie auch des Natur-, Arten-, Wild- und Jagdschutzes liegen Maßnahmen zur Jungwildrettung aber auch weiterhin im öffentlichen Interesse und bleiben damit zulässig.
 
In den Bundesländern Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein- Westfalen, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein sind erlaubt:
 
- Absuchen der Flächen mit Hund – ja , sofern Hund und Hundeführer allein sind. Erlaubte Ausnahme: Mit einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person unter Beachtung des Mindestabstandes von 1,5 Metern oder im Kreise der Angehörigen des eigenen Hausstands. Sonderregelung für Mecklenburg-Vorpommern: Mindestabstand 2 Meter.
 

Vergrämungsmaßnahmen – ja, sofern allein und im Rahmen des gesetzlichen Rahmens. Erlaubte Ausnahme: Mit einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person unter Beachtung des Mindestabstandes von 1,5 Metern oder im Kreise der Angehörigen des eigenen Hausstands. Sonderregelung für Mecklenburg- Vorpommern: Mindestabstand 2 Meter.
 
Absuchen der Flächen mit Drohnen – ja, mit der Maßgabe, dass das Team aus Drohnenpilot und Wildbeobachter (unter Beachtung der Mindestabstände von 1,5 Metern untereinander) völlig getrennt von dem Team der Wildtierberger (bestehend aus max. 2 Personen unter Beachtung der Mindestabstände von 1,5 Metern untereinander) in der Fläche arbeitet. Kontakt zwischen Drohnenteam und Wildtierbergeteam besteht vor, während und nach dem Einsatz ausschließlich über Telefon oder Funk. Sonderregelung für Mecklenburg-Vorpommern: Mindestabstand 2 Meter.
 
In Berlin bestehen besondere Ausgangsbeschränkungen. Der Landesjagdverband Berlin erteilt zur Glaubhaftmachung der jagdlichen oder hegerischen Tätigkeit eine spezielle Passierbescheinigung (näheres unter  https://ljv-berlin.de/
 
Für das Bundesland Brandenburg hat das zuständige Ministerium am 25. März 2020 ausdrücklich Empfehlungen zur Jagdausübung im Rahmen der Sars-Cov2 Eindämmungsverordnung herausgegeben. Nach diesen Empfehlungen ist die Jagdausübung allein, mit einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person oder im Kreise der Angehörigen des eigenen Haushalts unter Berücksichtigung des Mindestabstandes von 1,5 Meter zulässig. Dabei hat jede Art von Gruppenbildung zu unterbleiben. 
 
Mecklenburg-Vorpommern  kennt neben dem Mindestabstand von 2 Metern besondere Einreiseverbote für nicht in Mecklenburg-Vorpommern ortsansässige Personen. 
 

Bitte halten Sie sich strikt an die Vorgaben von Bund, Land und Ihren örtlichen Gesundheitsbehörden. Beachten Sie auch möglicherweise weiterreichende örtliche Restriktionen. Im Zweifelsfall wählen Sie bitte immer die sicherere Option.